Die Trends bei den Webtechnologien

Ich hab ja eigentlich immer ein Ohr an den Trends was Webtechnologien betrifft. Unglücklicherweise musste ich eine lange Zeit mich um andere Dinge kümmern und habe mich jetzt aber wieder auf den neusten Stand gebracht. Für mich überraschend war, dass sich so viel eigentlich nicht geändert hat.

PHP & Frameworks

Klar war, dass weiterhin mittels Frameworks auf MVC-Basis die meisten Projekte umgesetzt werden oder wurden. Allerdings ist die Anzahl verfügbarer Frameworks mittleweile weiter angestigen. Sehr überzeugt haben mich in diesem Zusammenhang die PHP-Frameworks „vork„, „Lithium“ und „Fat-Free„. Das Framework „Fat-Free“ ist dabei ein sehr schlankes und effizientes Framework mit dem Schwerpunkt auf Sicherheit, Schnelligkeit und Einfachheit, welches aber PHP 5.3 zwingend vorraussetzt. Beim Stichpunkt PHP 5.3 ist mir zudem aufgefallen, dass es sich allgemein noch nicht so ganz durchzusetzen vermochte, obwohl hier auch schon viele Vorteile(Speicher-Management, Wegfall unnötiger Funktionen) der zukünftigen Version von PHP mit eingeflossen sind. Gefühlt würde ich sagen, dass PHP 5.2.x noch immer vorherrschend ist und das wohl auch noch eine Weile so bleiben wird. PHP in der Version 4 ist mir dagegen kaum noch über den Weg gelaufen und wird wohl kaum noch eingesetzt. Anzuraten wäre hier, dass die Entwicklung der komplett Unicode-fähigen Version PHP 6 alsbald abgeschlossen ist und im produktiven Einsatz verwendet werden kann.

Datenbanken

Im Bereich der Datenbanken ist der Wechsel von Relationalen Datenbanken auf sog. NoSQL-Datenbanken derzeit recht modern. Sofern keine zwingenden Joins oder ähnliches benötigt werden, ist dieser Schritt auch anzuraten. Auch hier punktet Software wie „MongoDB“ vor allem im Bereich der Schnelligkeit und Einfachheit. Für Projekte, die keine relationale Datenbank vorraussetzen also quasi die optimale Alternative mit Mehrwert.

Webserver

Im Bereich der Webserver dominiert weiterhin der Apache vor alternativen HTTP-Servern wie „nginx“ oder „lighttpd„. Oftmals werden die leichteren Server wie „nginx“ als Content-Server eingesetzt um statische Inhalte schneller auszuliefern.

Cloud-Computing

Im Bereich des sogenannten Cloud-Computings steigt die Anzahl verfügbarer „Exclusive Clouds“ stetig. Cloud-Computing bietet sich vornehmlich dazu an, Lastspitzen mehr zu verteilen um die Uptime nicht zu gefährden. Neben der Vielzahl an kommerziellen Angeboten kann man sich über das kostenfreie (mit Einschränkungen) Angebot der „Google App Engine“ erstmal ein Überblick über Möglichkeiten der Lastverteilung informieren und selber ausprobieren.

Fazit

Die Trends setzen genau da an, wonach verlangt wird. Schnelligkeit, Leichtigkeit der Anwendung, Skalierbarkeit und Einfachheit dominieren die Webtechnologien vornehmlich.

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